Kaum zu glauben aber wahr, auch unsere Heimat kann Superfood

Wenn man sich mit gesunder Ernährung auseinander setzt, kommt man um das Thema regionales Gemüse und Gemüse der Saison nicht drum rum. Es ist zwar ganz toll, dass der Supermarkt bestimmte Obst- und Gemüsesorten fast ganzjährig anbietet, aber wir müssen uns leider eingestehen, dass sooo viele wunderbare Vitamine meist schon während des Transportwegs hierher schon verloren gehen oder aber gar nicht erst in dem Obst und Gemüse vorhanden sind, da z.B. viele super wichtigen sekundäre Pflanzenstoffe gar nicht erst hineingelangen, weil sie bereits vor Vollendung der Reife schon von der Pflanze abgeerntet werden und erst auf ihrer Reise in unsere Supermärkte nachreifen. Würde das Gemüse, dass aus Übersee hier her kommt erst voll reif geerntet werden, wären dort zwar die sekundären Pflanzenstoffe drin, aber dann sähe es, bis hier ankommt, bei weitem nicht mehr so appetitlich aus und ließe sich nicht mehr verkaufen.

Die gute Nachricht: Natürlich reichen die Vitamine immer noch aus, um sich und die Familie ausgewogen und gesund zu ernähren.

Noch besser ist es aber, sich nach Obst und Gemüse umzusehen, dass hierzulange angebaut wird. Wir brauchen auch kein exotisches Superfood wie Chia, Goji, Weizengras oder Acai, denn auch diese Superfoods haben einen langen Transportweg hinter sich.

Ich habe mal gegoogelt und die besten Alternativen zusammengefasst:

Anstatt Chia-Samen kann man Leinsamen nehmen. Diese enthalten genauso Eiweiß und Calcium und können ebenfalls – lässt man sie in Wasser quellen – als Ei-Ersatz genommen werden. Wenn man z.B. gerade keine Eier im Haus hat, aber man backen möchte.

Die Goji-Beeren. Was macht die Goji-Beere so beliebt? Sie ist ein richtiger Vitamin-, Spurenelemente-, und Mineralienlieferant. Aber wisst ihr was? Genau das ist unsere hierzulande wachsende schwarze Johannisbeere auch.

Acai-Beeren. Sie gelten als „Schlankheitsmittel“ und aufgrund des Pflanzenstoffs Anthocyan vorbeugend gegen Krebs. Oha. Dafür brauchen wir aber nicht extra die teuren Beerchen aus dem Regenwald, dasselbe haben wir auch hier: Die Heidelbeeren. Nebenbei bemerkt: Es gibt kein „Schlankheitsmittel“! All die Eigenschaften, die zu dieser Bezeichnung berechtigen, führen nur dann zum Abnehmen, wenn man sie im Mix mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung einsetzt. Nur der Genuss von Beeren macht nicht schlank. Aber sie tragen maßgeblich dazu bei, dass der Stoffwechsel in Schwung kommt, damit der Körper Bewegung in Fettverbrennung umsetzen kann.

Und zu guter Letzt: Weizengras. Darf in keinem Green Smoothie fehlen. Warum? Wegen des Chlorophylls.  Es färbt nicht nur die Pflanze grün, sondern es wirkt entgiftend, fördert die Wundheilung und die Verdauung. Allein das Chlorophyll steckt aber auch in zahlreichen heimischen Superfoods: Brokkoli, Grünkohl, Petersilie, Spinat, und und und.

Für die Gesundheit ist die Ernährung das A und O. Je mehr Vitamine und Mineralstoffe wir zu uns nehmen, desto eher bekommen alle Körperzellen genau das, was sie brauchen. Und jede Krankheit hat ihren Ursprung in einer unterversorgten Körperzelle, denkt mal drüber nach. 🙂

Also, immer schön gesund bleiben!

Du willst wissen, wie ich meinen Weg zur bewussten Ernährung gefunden habe? Dann lies hier meinen Erfahrungsbericht über meine 40-Tage-Challenge!

Verbote sind verboten: Schweinefilet im Speckmantel mit Bresso-Sauce

Uff, unsere aktuelle Challenge „Herbst Power“ läuft seit 3 Tagen und ich bin noch nicht dazu gekommen etwas zu schreiben. Sooo viele neue Challenger, sooo viele Fragen zu klären aber auch sooo viel neue Motivation und Tipps und Rezeptideen, man man man. Für mich persönlich bedeutet das Challenge Nummer 3 und ich habe ja schon viel erreicht in Sachen Wohlfühlbody aber ich will noch mehr. 🙂

Sooo, und hier noch ein leckeres Rezept aus der Kategorie „Einmal am Tag Essen worauf man Lust hat“. Denn nein, heute ist bei mir nicht Cheat-Day, den hab ich äußerst selten. Ja, auch so ein feines Essen gehört einfach dazu, zu meiner neuen Lebensweise. Einmal am Tag esse ich, worauf ich Lust habe. Denn Verbote sind verboten und Verzicht macht keinen Sinn.

Das Rezept findet ihr hier: Rezepte ohne Powerfood

Schweinefilet in Bressosauce
Dazu passen Herzoginen-Kartoffeln

Mein nächster Artikel dreht sich aber wieder darum, wie man etwas gesünder leben kann, versprochen. 🙂

Ich muss eine Lanze brechen für die Powerzwerge

Seit ca. einem Monat teste ich die sog. Powerzwerge von OSC. Ehrliches Geständnis: Ich war skeptisch. Wer die Powerzwerge kennt, der weiß, ihnen wird nachgesagt das Hautbild zu verbessern, Nagel- und Haarwachstum anzuregen und einfach gesund zu machen. „18 unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten, auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet und durch ein firmeneigenes Verfahren schonend verarbeitet. Für ein Maximum an wertgebenden Inhaltsstoffen – jeden Tag.“ , und noch dazu absolut natürlich, frei von Zusätzen und selbstverständlich ohne Chemie, verspricht die Firma. Sichergestellt durch ständige Laborkontrollen des SGS INSTITUT FRESENIUS. (Quelle: hier).

Auch beobachte ich es bei meinem Mit-Challengern und allen, die schon ewig dabei sind. Das macht natürlich neugierig und weckt Hoffnung, denn allein weniger Haarausfall wäre schon toll. Über die Menge an Haaren, die seit nun einem Monat weniger von meinem Kopf abfallen oder nicht, kann ich ganz ehrlich noch nichts signifikantes berichten. Aber – und das bringt mich dazu, diesen Artikel zu schreiben – was die Gesundheit angeht, so meine ich mich jetzt echt mal weit aus dem Fenster lehnen zu können. Wir waren letzte Woche im Schwimmbad und haben dort leider irgendwie sehr gefroren, meine Ladys und auch die Mäuse meiner Freundin haben zwischendurch ordentlich gezittert. Es kam wie es kommen musste: Wir wurden krank. Alle. Mama, Papa, Kinder. Dicke Erkältung. Bei mir noch am geringsten. Ich habe am Abend die Dosis der Kapseln erhöht und dazu eine leckere Powerfood-Suppe geschlürft und war am nächsten Morgen ein neuer Mensch. Der Rest meiner Familie leidet seit Tagen an Husten, Schnupfen, Heiserkeit, aber die Mami steht ihren Mann, äh ihre Frau! Das kann kein Zufall sein.

OSC Rezepte ohne Powerfood.jpgUnd weil mein Powerfood mich morgens und abends schnell und einfach satt macht und mich dabei bestens versorgt, habe ich Mittags Lust und Power eine richtig starke Rinderbrühe für meine Familie zu kochen. Heute kam ich mir am Herd echt vor wie Großmutti. Sieht nicht nur lecker aus, war es auch. Das Rezept dazu wie immer unter „Rezepte ohne Powerfood„.

In diesem Sinne: Bleibt alle gesund! Gönnt euch bitte Vitamine, Vitamine, Vitamine!

Nach dem Sport muss es einfach Schoki sein

Habe ich schon erwähnt, wie glücklich ich bin, dass es mein Powerfood-Schoki gibt? Ist noch gar keinem aufgefallen oder? Aber jetzt schaut doch mal, was ich mir leckeres Zaubern kann: einfach nur gesund, satt machend und davon nehme ich nicht nur ab, sondern bin auch noch bestens mit allem versorgt, was ich brauche: Genau die richtig aufeinander angestimmte Menge an Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten, Vitaminen und Nährstoffen.

Genau das richtige an einem Tag wie heute, an dem man nicht nur sein normales 10-Minuten-Workout gemacht hat, sondern den Tag mit einer kleinen Runde Ausdauersport beendet. Da darf es auch mal mehr als nur ein Shake sein.

Sooo, dann lass ich mir meine Powerfood-Schoko-Brownies mit Kirschen mal schmecken. Ich wünsche allen einen feinen Abend!

OSC-Powerfood-Brownies

Leptine – was ist das?

Erst vor wenigen Tagen habe ich noch darüber gewitzelt, dass ich bestimmt bald durch diese ganze bewusste und gesunde Lebensweise zum Gesundheitsschnösel werde, da begegnet mir auch schon kurze Zeit später ein neues Wort, was irgendwie meinen Forscherdrang auslöste.

Leptine, im Zusammenhang mit Abnehmen und Fettverbrennung.

Hm, dachte ich, bitte nicht noch so eine wissenschaftliche Erkenntnis  im weltweiten Diät-Katalog, die dann nur wenige Jahre später wieder revidiert wird. Wie war das noch, wer viel abnehmen will, muss den Puls ordentlich hoch bringen? Ach nee, ist doch falsch, auch bei mäßig hohem Puls schmilzt das Fett.  Oder wie war das noch? Kalorien müssen gar nicht mehr gezählt werden, Hauptsache man bleibt bei unter 30 g Fett am Tag? Ach nee doch nicht, die Fettregel ist wieder out, wir sollten alle auf die Kohlenhydrate achten und diese verteufeln…

Gähn. Was hab ich in meinen über 30 Lebensjahren nicht schon alles an Erkenntnissen geglaubt, mir angeeignet, kurzzeitig als Erfolg gefeiert, nur um diese dann doch wieder abzulegen.

Aber zurück zu Leptinen. Kurz gesagt: Hormone, produziert in den Fettzellen, die dem Gehirn das Signal vermitteln „Huhu, wir sind genug hier drin, hör auf zu Essen“. Das Gehirn schaltet auf satt, und  der Mensch hört auf zu Essen. Daraus kann man übrigens schön einen je-desto-Satz bauen: „Je mehr Leptine vorhanden sind, desto weniger Appetit und Hunger hat der Mensch“. Man isst nur so viel, bis der Bedarf gedeckt ist. So weit, so gut.

Leptinresistenz

Wenn da nicht die fiese kleine Leptinresistenz wäre. Warum muss eigentlich jeder Held auf dieser Welt einen bösen Gegenspieler haben?
Die Leptinresistenz verursacht nämlich, dass die Kommunikation zwischen den Leptinen aus den Fettzellen zum Gehirn schlichtweg überhört wird.  Das Gehirn wartet und wartet auf die Rufe aus den Zellen „Hallo, es reicht mit Futtern, wir sind schon genug hier unten“, aber es kann die Signale nicht hören. Und befiehlt dem Körper folglich weiter zu essen und zu essen und zu essen. Schlichter Überlebenskampf, Lehrte uns die Evolution immerhin, dass wir Fettreserven brauchen zum Überleben.

Übergewichtige, die das niemals-satt-Gefühl kennen, haben sich die Leptinresistenz durch Fehlbewegung und Bewegungsmangel erworben. Das Gute daran: Es ist weder angeboren, noch sonst wie unter „isso“ zu verbuchen. Nein, man kann was dagegen tun! Und jetzt kommt die große Überraschung (nicht): Durch regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, viel Trinken frei nach dem Motto viel hilft viel – wird der Stoffwechsel angekurbelt. Dieser rüttelt dann ordentlich am Kommunikationsrohr zwischen Gehirn und Fettzellen, so dass die Signale wieder verständlich werden.

Zudem stehen manche Lebensmittel in Verdacht die Leptinproduktion auf natürlichem Wege anzukurbeln, beispielsweise das Extrakt aus grünem Tee und das Ingwer-Gewächs Aframomum melegueta (Paradieskörner) (Quelle: http://www.gesund-heilfasten.de) .

So, nun habe ich mein neu erworbenes Wissen gleich mit euch geteilt. Dann geh ich jetzt mal schnell ne runde Grünen Tee mit Ingwer trinken, hehe.

Vielleicht gönn ich mir diesen Monat auch mal die pfiffigen Beerenkapseln meines Powerfood-Herstellers, denn laut Inhaltsangaben befinden sich genau dort auch Grüntee-Extrakt und Ingwer. Raffiniert, raffiniert…

Fazit: Liebe Leute, Diäten bringen nichts. Versucht zu verstehen wie euer Körper funktioniert und hört mehr in euch rein. Oder wendet euch einfach an mich 🙂 In diesem Sinne: Prost!

Wenn es abends einfach mal ein Brot sein muss…

… Und man es aber irgendwie nicht über sich bringt das dicke Vollkornbrot zu essen, dann habe ich hier einen kleinen Schatz gefunden, den ich euch nicht vorenthalten werde.

Ein super leckeres Low Carb-Brot, absolut authentisch in Konsistenz und Geschmack und total dem Programm von „One Simple Change“ entsprechend. (Obwohl auch hier abends ein Vollkornbrot erlaubt wäre, aber ihr wisst vermutlich was ich meine).

50 g        Salatkerne, zB. Sonnenblumen- oder Kürbiskerne
50 g        Leinsamen, geschrotet
50 g        Weizenkleie
50 g        Powerfood Vanille
2             Ei(er), Größe M
250 g     Magerquark
1 TL, gehäuft     Backpulver
1 TL        Salz

Zunächst den Ofen auf 200°C vorheizen.

Kerne, Leinsamen, Weizenkleie, Salz und Powerfood vermischen. Dann den Quark und die Eier dazugeben und daraus einen Teig erstellen. Diesen bitte 10 Minuten ziehen lassen, damit die Leinsamen aufquellen und der Teig etwas fester werden kann.
Nun einen Brotlaib formen und ca. 40 Minuten auf dem mit Backpapier ausgelegten Rost backen.

Ich esse es am aller liebsten aufgetoasted, mit etwas Butter, Avocado, Salz und Pfeffer. Und wer jetzt die Hände über den Kopf schlägt bei den ganzen Kalorien, dem sei gesagt: Chill mal! Das sind doch gesunde Fette und absolut überschaubare Mengen. Kopf ausmachen und einfach genießen.

Dein Körper dankt dir das bewusste Schlemmen mit Wohlbefinden und lässt dich mit Heißhungerattacken in Ruhe.

Powerfood-Brot

Gemüse, Gemüse und noch mehr Gemüse

Macht eigentlich jemand still und heimlich mit, bei 5 am Tag? Ich würd mich voll über eure bisherigen Erfahrungen freuen.

Ich war jetzt irgendwie jeden Tag im Supermarkt, frisch einkaufen. Ich dachte eigentlich, dass ich am Montag einen Wocheneinkauf getätigt habe, aber nein. Ich war jeden Tag bis jetzt. Unfassbare Mengen kommen da zusammen. Ich hab schon irgendwie keine Lust mehr und heute habe ich auch ehrlich gesagt keinen Green Smoothie getrunken. Mein Gemüsepensum heute liegt bei einer Portion Salatgurke, die ich mir auf mein Brot gelegt hab.

Rezepte ohne Powerfood Gemüsenudeln
Gemüsenudeln aus Möhren und Zucchini mit Bandnudeln und Käse-Sahne-Soße.

Also 400 g Gemüse täglich zu essen ist ernsthaft ’ne Challenge. Mir ist es bisher nur gelungen durch Greensmoothies und reichhaltigen Mittagessen, das fast nur aus Gemüse besteht. Super hilfreich war mein Sparschäler, der mir nicht nur zügig mein Gemüse schält, sondern mir auch noch aus Möhren und Zucchini leckere Gemüsenudeln zaubert, die ich einfach unter Bandnudeln mische. Zusammen mit Käse-Sahne-Soße (man gönnt sich ja sonst nichts) echt lecker. Fanden auch meine Ladys.

Rezepte ohne Powerfood Ofengemüse
Ein ganzes Backblech voll mit Ofengemüse.

Gestern gab es dann ein ganzes Backblech voll mit Ofengemüse. Und heute gibt es Spaghetti Blognese, bei der die Soße größtenteils aus Möhren, Zwiebeln und Sellerie bestehen wird. Und für heute Nachmittag sind Gemüsechips als Snacks eingeplant.

Alle Rezepte findet ihr auf meiner Rezeptseite ohne Powerfood. Sobald ich die Gemüsechips ausprobiert habe, werden sie natürlich dort ergänzt.

Mir gehen schon die Ideen aus für gemüsehaltige Mahlzeiten für die nächste Woche, habt ihr vielleicht welche?

Infused Water – Pimp your Water

ptrFindet ihr nicht auch, trinken macht am meisten Spaß, wenn es einem auch irgendwas bringt? Kaffee, zum Beispiel, macht wach. Kaffe ist auf jeden Fall cooler als Tee. Und Alkohol zum Beispiel, macht –  zumindest in Maßen genossen – ziemlich lustig. Und Infused Water macht schlank. So einfach ist das.

Ich persönlich stehe ja total auf den Geschmack von purem Wasser, aber das alleine macht ja noch nicht schlank. Es sei denn, man hat vorher sein ganzes Leben lang nur Limo und Cola getrunken. Wer dann plötzlich auf Wasser umsteigt, der wird ziemlich schnell den Erfolg auf der Waage sehen.

Ich bevorzuge aber schon seit längerem reines Wasser anstelle von Limo. Und was ich in letzter Zeit besonders gerne mag, ist Infused Water mit Ingwer, Orange und Zitrone. Ich steh total auf die leichte Schärfe im Ingwer. Außerdem wird Ingwer ja eine entgiftende Wirkung zugesprochen, weil er den Stoffwechsel ankurbelt und die Abfallprodukte schwuppdiwuppdi durch den Darm führt. Hinfort mit all dem Müll. Und die Zitrone als Vitamin C- Klassiker kurbelt ebenfalls die Fettverbrennung ordentlich an.

Wunderschöne Glaskaraffen gibt’s übrigens hier. 😉

Ich muss ganz ehrlich sagen: Vielleicht ist es auch einfach nur Kopfsache, aber wenn ich eine Woche lang täglich 1-2 Liter Ingwer-Orange-Zitrone-Wasser trinke, purzeln die Pfunde deutlich schneller. Ich habe es jetzt eine Woche lang jeden Tag getrunken und plötzlich sitzt meine neue Hose, die ich erst vor drei Wochen gekauft habe, ganz schön locker.

Habe ich mein Ziel erreicht?

Zu Beginn diesen Sommers habe ich an einer 40-Tage-Challenge teilgenommen, weil ich nach meiner Schwangerschaft gerne wieder in Form kommen wollte.

Als Ausgleich zum Zwillingsmama sein und als Motivation dafür, auch wirklich am Ball zu bleiben, habe ich diesen Blog ins Leben gerufen.

Hier kannst du meinen kompletten Erfahrungsbericht zur 40-Tages-Challenge nachlesen.

Die Frage aller Fragen ist natürlich: Habe ich mein Ziel erreicht? Mal sehen, was habe ich mir denn überhaupt vorgenommen? Ah stimmt ja, ich hatte mir das überaus exakt messbarste Ziel überhaupt gesetzt: Ich möchte mich gerne wieder wohl fühlen. Man ist ja vorsichtig, zu Beginn eines neuen Projekts. Man traut sich selbst nicht so viel zu. Man hat den Glauben fast verloren, endlich wieder in kleinere Größen zu passen. Also will man sich für’s erste einfach nur wieder wohl fühlen.  Habe ich das geschafft? Wer meinen Erfahrungsbericht liest und meine Vorher-Nachher-Bilder sieht wird dies defintiv bejahen. Und JA verdammt, ich fühle mich so wohl wie schon lange nicht mehr!

Aber wie das immer so ist mit den Zielen, hat man eine Stelle weggeschafft die einen störte, fällt einem plötzlich eine nächste auf, die vorher von der anderen verdrängt wurde. Also geht die Reise für mich weiter.

Und weil es mir so Spaß macht, schreibe ich auch weiter rund um den Lifestyle von One Simple Change (OSC), dem Powerfood, dem Sport, den Menschen und was mich sonst noch so bewegt.

Ich hoffe du hast viel Freude beim Lesen. Ich würde mich sehr über eine Nachricht von dir freuen 🙂

Thema bewusster Umgang mit der Umwelt: Kennt ihr eigentlich Sugaring?

In diesem Sommer habe ich mein neues Ich entdeckt. Dazu gehört auch, dass ich endlich wieder seit der Schwangerschaft Lust dazu habe, etwas für mich zu tun. In letzter Zeit habe ich mich viel mit dem Thema dauerhafte Haarentfernung beschäftigt. Eigentlich geht ja wirklich nichts und auch überhaupt gar nichts über das gute alte tägliche Nassrasieren. Das schaffe ich leider überhaupt nicht mit einzubauen, vor allem da ich ja nun neben meiner Vollzeitbeschäftigung als Zwillingsmama auch noch voll im Training und neuerdings auch unter die Blogger gegangen bin.

Also wieder Thema dauerhafte Haarentfernung. Ich finde Epilierer z.B. auf die Dauer ja auch irgendwie stromfressend. Und beim Waxing bin ich mir auch nicht so sicher wie umweltfreundlich das Zeug eigentlich ist, ganz zu schweigen von den einzelnen Streifchen bei den Kaltwax-Streifen. Vor Jahren schon hörte ich das erste Mal von der Methode des Sugarings, das habe ich doch glatt mal ausgetestet und dachte mir, dann kann ich es auch hier mit euch teilen. Wenn ich den lieben Zucker schon nicht essen soll, dann wenigstens ab auf die Haut damit!

Man nehme: 800 g Zucker, 100 g Wasser und 100 g Zitronensaft. (Ich bevozuge den aus dem gelben Fläschchen, geht einfach schneller). Nun wird das Ganze so lange gekocht, bis am Ende eine an Honig erinnernde zähflüssige Masse entsteht. Umfüllen, auf Körpertemperatur abkühlen lassen und rauf auf die Haut. Es gibt nur zwei Dinge zu beachten: Gegen die Haarwuchsrichtung auftragen, mit der Haarwuchsrichtung abziehen.

Ich finde wenn man die Masse mit einem Holzspatel aufträgt gibt das weniger sauerrei, aber es geht auch komplett ohne Hilfsmittel

Mein Fazit:

  • Kostengünstig
  • Umweltfreundlich
  • Hautfreundlich
  • Deutlich weniger schmerzhaft als Waxing
  • Aber: Es ist leider auch extrem zeitintensiv, sowohl das Kochen als auch der Vorgang der Haarentfernung. Ich habe für beide Unterschenkel über eine Stunde gebraucht!

Trotzdem kann ich es jedem empfehlen es wenigstens mal auszuprobieren. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen es öfter zu machen!

sugaring