Warum es sich lohnt gerade vor Weihnachten die „Love Yourself Yourney“ zu starten!

Wie oft habe ich schon gedacht „Ach wieder bewusst gesünder zu Leben, mit mehr Bewegung und ausgewogener Ernährung, starte ich erst nach Weihnachten, den vorher lohnt es sich nicht!“ Totaler Quatsch 😂

Ich muss sagen, dass ich es in letzter Zeit etwas schludern lassen habe. Es ist nicht immer so einfach zu widerstehen, wenn in den Regalen bereits Lebkuchen und Co. bereit stehen. Damit ist aber nun Schluss. Ich werde euch die nächsten Wochen berichten, wie es bis Weihnachten läuft und wie mein Ernährungsplan sich gestaltet.

Ausserdem gibt es so viele Gründe, um gerade vor Weihnachten zu starten:

  • Wie schön wäre es an Weihnachten und Silvester das Lieblingsoutfit anzuziehen ohne dass man immer daran rumzupft, weil es doch etwas eng geworden ist?
  • An Weihnachten sündigen, ist gar kein Problem den es sind nur drei Tage von 365 Tagen im Jahr 😁
  • Nach Weihnachten folgt ganz schnell das neue Jahr und man startet es direkt mit einem guten Gefühl ohne einen „Muss-Vorsatz“, da die gesunde Lebensweise bereits da ist.
  • Wenn wir ehrlich sind, gibt es immer ein Grund, wenn man nicht wirklich gesünder Leben möchte. Der perfekte Zeitpunkt ist –JETZT– und nicht irgendwann.

Also holt euch das Powerfood und schlemmt mit ausgewogener Ernährung. Für mich persönlich muss ich sagen, dass ich soviele Shakes probiert habe und die meisten sind wirklich ungenießbar. Diese Shakes mit dem Powerfood sind wirklich lecker. Ihr sollt euch natürlich nicht nur vom Powerfood ernähren, sondern 1-2 Mahlzeiten damit ersetzen und jeden Tag ein 10- minütiges Workout oder 10.000 Schritte machen. Glaubt mir, wenn man möchte, findet man immer 10 Minuten an einem Tag für sich.

💡Und hier noch ein paar Tipps wie ihr über Weihnachten kommt und euer Gewicht nicht explodiert:

  • Mehr Bewegung gleicht mehr Kalorien aus
  • Gerne sündigen, aber nicht alles runterschlingen ohne Genuss
  • Alternativen mit Powerfood zubereiten
  • Beim Festmahl mit den gesunden Lebensmitteln anfangen, sodass gar nicht mehr so viele Klöße usw. reinpassen
  • Nach Weihnachten nicht auf die Waage steigen, da der Magen-Darm-Trakt voll ist und Dies mehrere Tage verdaut wird

Also packen wir es zusammen an 💪

Das könnte dich auch interessieren

Unser Powerfood

Ein Erfahrungsbericht der Love Yourself Journey

Hast du Fragen? Schreib mir gern!

Avocado, das Superfood!

In diesem Jahr hatte ich ein ganz tolles Mädelswochenende im wunderschönen Ahrtal (übrigens einer meiner Lieblingsorte in Deutschland). Wir Mädels haben uns eine Ferienwohnung gemietet und jeder hat etwas mitgebracht damit wir zusammen frühstücken konnten. Und da waren Sie wieder dabei: AVOCADOS

Um ehrlich zusagen, wusste ich gar nicht wie man die Dinger isst und wie es am besten schmeckt. Eine von meinen Mädels hat die Avocado halbiert, in der Schale in Scheiben geschnitten, mit einem großen Löffel die Scheiben ausgehoben und ihr Tipp war:

Brötchen mit Frischkäse, Avocado, Cocktailtomaten und Tomatengewürzsalz drauf. Ich sage euch: EIN TRAUM 😍 Die Avocado schmeckt leicht nussig und alles zusammen sehr frisch und einfach lecker!

Wann ist die Avocado reif und besonders lecker?

Am besten drückt ihr etwas auf der Avocado rum, wenn ihr im Supermarkt seid. Wenn Sie etwas nachgibt und weich ist, ist die Avocado reif und besonders lecker. Jedoch sollte es nicht matschig sein und zu weich. Dann ist die Avocado überreif! Wenn die Avocado noch sehr hart ist und unreif, dann sollte man Sie nicht essen, da es Verdauungsprobleme geben kann. In diesem Fall die Avocado bei Raumtemperatur nachreifen lassen.

Was steckt nun drin in der Avocado:

Viel ungesättigte Fettsäuren machen die Avocado besonders gesund. Es macht sehr satt durch viele Proteine und kaum Kohlenhydrate. Zudem enthält es viele Vitamine wie Vitamin A, D, K, E, Folsäure und noch vieles mehr. Dazu senkt es noch den Cholesterinspiegel. Durch das Enzym Lipase wird der Fettabbau gefördert!

Perfekt für unseren Lifestyle!

Dies könnte dich auch interessieren:

Rezepte ohne Powerfood

Kaum zu glauben aber wahr, auch unsere Heimat kann Superfood

Alles über die 40-Tage-Challenge „One simple Change“

Du hast Fragen? Schreib mir gern!

Warum Obst und Gemüse aus regionalen, saisonalen Anbau?

Der Grundgedanke ist, zwischen Erzeugung und Verbrauch möglichst kurze Wege zurück zulegen.
Somit kann das Obst und Gemüse nahezu vollreif geerntet werden. Nur dann sind wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe in der Frucht enthalten.

Bei kurzen Transportwegen sieht die Frucht beim Verkauf noch lecker aus. Anders bei Früchten mit weiter Anreise: diese müssen bereits lange vor der Reife geerntet werden, damit es nach dem langen Transport in den Läden noch apetitlich aussieht. Sie sind dann zwar optisch nachgereift, inhaltlich jedoch fehlen einige Nährstoffe.

💡 Tipp für den täglichen Verzehr von ausreichend frischem Obst und Gemüse: kaufe deine Früchte direkt vom Feld bei einem Bauern – es gibt sogar entsprechende Angebote online – und bereite dir damit Green Smoothies zu. 💡

(Oder man nimmt einfach unsere Powerzwerge 😉)

Dies könnte dich auch interessieren:

Unsere Powerzwerge

2-3 l Wasser täglich – Warum viel trinken wichtig ist

Obwohl der Körper zu bis zu 70 Prozent aus Wasser besteht, kann er es nicht speichern. Über Nieren, Darm, Lunge und Haut werden täglich etwa zweieinhalb Liter ausgeschieden – bei Hitze, körperlicher Anstrengung oder Fieber noch mehr. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung weisen auf einen Flüssigkeitsmangel hin.

Wasser ist wichtig, um Vitamine und Nährstoffe zu den Zellen zu spülen, wo sie gebraucht werden. Zudem spült es sämtlichen toxischen Kram aus den Zellen und befördert es schnurstraks zu den Nieren. Hier werden Giftstoffe zu Urin produziert und ausgespült. Spätestens hier wird deutlich, wie wichtig Wasser ist: wenn nicht genügend Flüssigkeit vorhanden ist, entzieht der Körper es aus den Reserven. Ist zu wenig in den Reserven, müssen wir stundenlang nicht aufs Klo. Die Giftstoffe bleiben und wir bekommen Kopfschmerzen.

Wasser aktiviert zudem den Stoffwechsel und kurbelt die Fettverbrennung an Daher: trinken, trinken, trinken!

💡Tipps für mehr Trinken:

➡️ Stelle dir 2x täglich eine 1 l Karaffe Wasser bereit und versuche diese 2x zu leeren.

➡️Trinke vor und nach jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser.

➡️ Füge deinem Wasser Früchte und Kräuter deiner Wahl dazu, damit verleihst du deinem Getränk auch noch eine spürbare Wirkung (macht dann gleich viel mehr Spaß oder nicht? 😉)

Mein persönlicher Favorit: Zitrone-Ingwer-Wasser. Zitrone liefert den extra Kick an Vitamine, Ingwer pusht den Stoffwechsel. Und noch eine Variante für den Winter: Apfel und Zimt wirken entzündungshemmend und regen den Stoffwechsel an. Äpfel sind zudem reich an Antioxidantien. Zimt kann Blutzucker und Cholesterin senken. 💡

Dies könnte dich auch interessieren:

Zitrone-Ingwer-Wasser

Unser Powerfood

Sommer Sonne Sonnenschein – Trink-Challenge olé

Haaaaach, was ist das für ein Sommerchen… Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich sie fast, diesen Sommer kann das Wörtchen „fast“ gestrichen werden. Die Bikini-Figur. OK, das definiert natürlich jeder anders, die Medien, Heidi Klum und die Hollywood-Sternchen haben da ihre ganz eigene Meinung, aber was zählt das schon? Das einzige was zählt, ist dass man selbst sich wieder wohl fühlt am Strand, im Schwimmbad, im eigenen Garten 😎

Da kann ich sagen: Check ☑️

Ich fühle mich pudelwohl und das ist das was zählt – Love Yourself!

Neben regelmäßiger gesunder, ausgewogener Ernährung (Powerfood sei Dank) und regelmäßiger Bewegungen (ein Hoch auf unsere Challenges) ist natürlich auch das ausreichende Trinken ein wichtiger Faktor.

In meiner WhatsApp-Gruppe läuft derzeit eine Trink-Challenge und allen Schweinehunden zum Trotz: du kannst mit dem Sport schludern, mit der Ernährung auch, aber niemals mit deiner täglichen Wasserzufuhr!

Mein Tipp bei diesem Wetterchen: Infused Water!

Was ich in letzter Zeit besonders gerne mag, ist Infused Water mit Ingwer, Orange und Zitrone. Ich steh total auf die leichte Schärfe im Ingwer. Außerdem wird Ingwer ja eine entgiftende Wirkung zugesprochen, weil er den Stoffwechsel ankurbelt und die Abfallprodukte schwuppdiwuppdi durch den Darm führt. Hinfort mit all dem Müll. Und die Zitrone als Vitamin C- Klassiker kurbelt ebenfalls die Fettverbrennung ordentlich an.

In diesem Sinne: Prost! Ich wünsche allen noch einen tollen Sommer ☀️

Das könnte dich auch interessieren:

Meine 40-Tage-Challenge

Ist Dinkel das neue Weizen?

Ok ok, ich geb ja zu, die Überschrift ist etwas provokant gewählt. Natürlich weiß ich, dass es Dinkel schon sehr sehr lange gibt. Tatsächlich stellte er bis ins 18. Jahrhundert noch eines der wichtigsten Handelsgetreide dar. Doch dann irgendwann kam der Weizen. Wieso eigentlich? Jetzt kommt die traurige Wahrheit: Das hat rein wirtschaftliche Gründe. Wie beim Zucker auch. Und sowieso wie immer.
Weizen ist ertragreicher als Dinkel. Sowohl der Anbau als auch das Schälen von Weizen sind einfacher und profitabler. Heute rät man wieder ab vom Weizen, er sei unverträglich und enthalte die wenigsten Nährstoffe.

Daher: Lieber zum Dinkelmehl greifen! Es enthält mehr essentielle Eiweiße, mehr Mineralstoffe und Vitamine. Allerdings ist Dinkel keine Weizen-Alternative für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Das Getreide hat einen hohen Anteil an dem Klebereiweiß. Diese Klebereiweiße sind allerdings hochwertig und besonders gut zum Backen geeignet. Somit lässt sich Weizen in Backrezepten teilweise einfach durch Dinkel ersetzen. Mein Beispiel: Dinkel-Möhren-Kuchen, als Muffins und in Form einer Geburtstagstorte für meine Mäuse.

Dinkel-MuffinsDinkelkuchen

Das Mama-Herz in mir meinte es gut, daher eine Zuckerverzierung. Meine Mäuse mochten sie aber nicht. Daher habe ich sie zum Verzehr also wieder runter gemacht.

Dinkel gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Von Weißmehl Typ 650 bis Vollkorndinkelmehl Typ 1050. Die Typenzahl gibt Auskunft über die Restmenge der im Mehl noch enthaltenen Mineralstoffe. Ein Weißmehl mit der Typenzahl 405 enthält also pro 100 Gramm noch 405 Milligramm Mineralstoffe. Man kann somit sagen, dass im Dinkel-Weißmehl noch ein wenig mehr Mineralstoffe enthalten sind als im Weizen-Weißmehl.

Ich habe mittlerweile eigentlich nur noch Dinkelmehl im Haus, und zwar sowohl als Typ 650 als auch 1050. Je nachdem, was ich gerade so mache, kommt es zum Einsatz. Bisher ersetze ich Typ 650 1:1 gegen Weizenmehl, selbst beim Panieren und Soßen-Andicken, das klappt immer ganz gut. Irgendwie fühlt man sich dabei einfach besser.

Daher ist zumindest in meinem Fall – da ich mein gesamtes Leben davor ausschließlich Weizenmehl verwendet habe – Dinkel für mich das neue Weizen 🙂

Hat jemand ein tolles Dinkelrezept für mich, das ich mal ausprobieren sollte? Ich bin momentan eh auf der Suche nach neuen Rezepten für meine Rezepte-Seiten und freue mich über eure Zuschriften!

Dies könnte dich auch interessieren:

Meine 40-Tage-Challenge mit One Simple Change (OSC)

Was ist besser – Butter oder Margarine?

Erst mal: Ein frohes neues Jahr euch allen! Ich starte direkt mit guten Vorsätzen und teile mit euch eine neue Erkenntnis in Sachen Ernährung. 🙂

In letzter Zeit habe ich ein paar Reportagen mitbekommen, in denen einige Margarine-Sorten unter die Lupe genommen wurden und die Ergebnisse haben mich aufhorchen lassen:  Drei von vier Bio-Margarinen liefern laut Öko-Test zu wenig ungesättigte Fettsäuren. Eine Ernährung mit ausreichend ungesättigten Fettsäuren kann das Risiko für hohe Cholesterinwerte im Blut sowie die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Hallo? Eilte nicht sonst immer der bösen bösen Butter der Ruf des Choleristerin-Monsters voraus? Weiter fand der Test heraus, dass in vielen Margarine-Sorten Schadstoffe enthalten sind, die während des Raffinerie-Prozesses entstehen. Margarine wird ja im Gegensatz zu Butter komplett künstlich hergestellt.

Da lohnt es sich doch noch mal einen Blick auf die Butter zu werfen. Was hat Butter denn eigentlich für Nachteile? Und welche Vorteile? Butter ist ein rein tierisches Produkt. Die Qualität der Butter hängt von der Qualität der Kuhmilch ab, diese wiederum vom Essen der Kühe. Je mehr eine Kuh auf einer Weide gegrast hat, desto besser ihre Milch, desto besser die Butter. Die Alarmglocken hinsichtlich des hohen Cholesteringehalts sind im Laufe der letzten Jahre deutlich leiser geworden. Natürlich ist zu viel (schlechtes) Cholesterin gesundheitsschädigend  – aber dass dies in der Menge in Butter vorhanden ist, konnte widerlegt werden. Butter enthält von Natur aus ein gutes Verhältnis von ungesunden – aber auch sehr gesunden Fetten. Und ein paar natürliche Vitamine sind auch drin.

Tja was soll ich sagen. Ich bin jetzt Butterfan. Da ich eh nicht zu den Menschen gehöre, die morgens, mittags und abends Butterbrote essen, sondern sich mein Verzehr dieser Speisen auf ein normales Maß begrenzt, steige ich nun von Margarine auf Butter um. Und weil ich momentan sehr im Ausprobierfieber bin, habe ich mir meine Butter selbst gemacht. Wie das geht, zeig ich euch:

Darf ich vorstellen: Meine Rotwein-Schalotten-Butter

selfp

Rezept für die Butter:
600 ml Sahne (bestenfalls natürlich Bio, von glücklichen Weidekühen ;-))
600 ml eiskaltes Wasser, ggf. Eiswürfel.
Nützliches Gerät: Eine Küchenmaschine.

Die Sahne minutenlang schlagen, bis sie richtig flockig wird und sich das Fett von der Buttermilch trennt. Ich habe meine Küchenmaschine etwa 8 Minuten schlagen lassen. Dann mithilfe eines Siebs die Flüssigkeit auffangen (diese Buttermilch kann man nach Belieben anderweitig verwenden). Restliche Butter wieder in die Küchenmaschine geben, 600 ml eiskaltes Wasser hinzugeben und nochmals etwa 1 Minute schlagen. Wieder über einen Sieb die Flüssigkeit  abschütten, das ganze noch einmal wiederholen: Butter und Eiswasser in die Küchenmaschine, 1 Minute schlagen. Flüssigkeit abschütten.

Nun kann man die Butter unter fließend kalten Wasser noch weiter ausdrücken und zu einem Klotz formen. Fertig. Ich hab mir mein Stück Butter geteilt und einer Hälfte etwas Meersalz hinzugefügt.

Aus der anderen Hälfte stellte ich die Rotwein-Schalotten-Butter her:
3 EL intensiver Rotwein (zB. Merlot)
30 g Schalotten
120 g Butter
1 EL gehackte Petersilie
1 Knoblauchzehe
½ TL grobes Meersalz
½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Die Schalotten sehr klein schneiden und mit dem Rotwein in einem Topf etwa 4-5 Minuten köcheln lassen – der Wein sollte fast vollständig von den Schalotten aufgesaugt sein. Das Ganze erkalten lassen. Nun die Schalotten, die Butter, die Petersilie, den ausgedrückten Knoblauch, Salz und Pfeffer in einer Küchenmaschine etwa eine halbe Minute lang verrühren. Die Butter entnehmen und in eine gewünschte Form bringen.

Ein Traum. Mein neuer Lieblingsaufstrich auf meinem Powerfood-Brot!

Intuitiv Essen – essen, worauf man Lust hat

Ist zwar gerade mega das Hype-Thema, aber wenn man mal ehrlich ist, ist das doch keine große Überraschung oder gar Neuigkeit, oder? Beim intuitiven Essen geht es schlicht darum, auf seinen Körper zu hören und genau das zu essen, wonach einem gerade ist und aufzuhören, wenn wir satt sind. Wer macht es uns vor: Unsere Kinder! Intuitives Essen ist nämlich angeboren. Mich hat es tatsächlich fasziniert zu beobachten, mit welchem Appetit meine beiden Ladys in den Sommermonaten Beeren verputzt haben. Himbeeren, Heidelbeeren, alles was das Regal mit den Früchten der Saison bei uns im Supermarkt zu bieten hatte. Jetzt, wo es draußen kalt ist, essen sie die Beeren nicht mehr so hingebungsvoll wie noch vor wenigen Monaten. Neuerdings fokussiert sich die Gier auf die typischen Winterfrüchte: Mandarinen, Rosinen, Pflaumen. Mich hat diese Beobachtung wirklich erstaunt, also habe ich mal wieder Tante Google befragt und bin auf das Thema intuitives Essen gestoßen. (Wer das lernen möchte, da gibt es wohl zahlreiche Anbieter im Internet). Faszinierend fand ich, dass Kinder das nicht erst lernen müssen, sie haben diese tolle Gabe bereits, einfach auf den Appetit zu hören, denn sie werden von keinen äußeren Einflüssen verblendet (zumindest in dem Kleinkindalter indem sie jetzt gerade sind. Wenn sie in den Kindergarten kommen sieht das sicherlich anders aus, nehm ich mal an). Worauf ich aber einfach nur hinaus möchte: Der Körper sagt einem, was er braucht. Ich habe eine ganz tolle Tabelle auf lavita.de gefunden, die ich mir mal einfach an dieser Stelle mal ausleihe, denn sie sagt soooo viel:

Heisshunger-531x1024

(Quelle: Lavita.de)

Wintergemüse – Wenn es draußen kalt wird muss es auch mal Kohl sein

„So und jetzt erst mal ne leckere Portion Grünkohl mit Mettwurst“ ist ein Satz, dem man im Sommer nicht ganz so oft hört. Anders sieht es dagegen im Winter aus, ich sag nur Weihnachtsmarkt. Richtig gewundert hat mich das eigentlich noch nie, ich habe das mein Leben lang immer so beobachtet und einfach für normal empfunden. Im Sommer isst man gemischten Salat, im Winter Grünkohl.
Aber jetzt bin ich ja jemand, der schon genauer wissen möchte, wieso das eigentlich so ist. Klar, im heißen Sommer ist ein knackiger Salat schön erfrischend und im kalten Winter kann so eine deftige Portion Grünkohl wunderbar wärmen.

Ich glaube aber auch, dass Mutter Natur sich was ganz Bestimmtes dabei gedacht hat. Warum ließ sie ausgerechnet den Kohl im kalten Winter seine Goldmomente haben und im Sommer kriegen wir stattdessen nie genug von Grillgemüse?

Die kalte Jahreszeit greift unentwegt unser Immunsystem an. Kälte, Nässe, ihr wisst schon. Unser Körper sendet uns mit dem Appetit auf bestimmte Lebensmittel ganz bestimmte Signale, die wir auf jeden Fall hören sollten. Wir brauchen Vitamine, damit das Immunsystem Krankheiten abwehren kann.

Und jetzt ratet mal, was so ein Kohl alles an Vitaminen mitliefert (bezieht sich auf 100 g, die Liste ist nur ein Auszug aller Nährstoffe):

  • Grünkohl: 100 mg Vitamin C, 200 mg Kalzium, 500 g Kalium, 30 mg Magnesium
  • Weißkohl: 50 mg Vitamin C, 45 mg Kalzium, 250 mg Kalium, 14 mg Magnesium
  • Rotkohl: 57 mg Vitamin C, 45 mg Kalzium, 240 mg Kalium, 16 mg Magnesium
  • Rosenkohl: 85 mg Vitamin C, 40 mg Kalzium, 400 mg Kalium, 23 mg Magnesium

Also unbedingt dem Hunger auf Kohl nachgeben an kalten Tagen. Und wie ist der Appetit auf Deftiges zu erklären? Na, ganz einfach: Mutter Natur hat noch nie was von Frauenzeitschriften, Size Zero und Victoria Secret gehört. Stattdessen kennt sie aber den Endgegner und will uns vor diesem schützen, in dem wir in den Wintermonaten etwas Reserven anfuttern. Wie jede Mutter, meint es auch Mutter Natur nur gut mit uns. Aber hey,  im ausgewogenen Verhältnis ist eine Mahlzeit mit Mettwurst nirgendwo verboten. Zumindest nicht in meiner Welt. 🙂
Zum Thema intuitivem Essen – also, dass man das isst, wonach einem der Sinn steht – gehe ich im nächsten Artikel ein.

Weißkohl-Hack-AuflaufIch habe jetzt mal tief in mich hineingehorcht, auf was ich denn heute Appetit habe. Grünkohl ist es irgendwie nicht. Offenbar habe ich heute schon genug Vitamin C 😉 Dann wird es heute ein Auflauf mit Weißkohl und Hackfleisch. (Inspiriert durch das Thermomix-Rezept „Spitzkohl Kartoffel Hackfleisch Auflauf). Ich habe das Rezept umgeschrieben, so dass es auch ohne Thermomix nachzumachen ist und naja, ich habe Weißkohl statt Spitzkohl genommen. Zu finden wie immer unter Rezepte ohne Powerfood.

Weitere Vitaminbomben im Winter:

  • Grünkohl: 105 mg Vit C auf 100
    Saison: November – Januar
  • Rosenkohl: 115 mg auf 100 g
    Saison: Oktober bis Dezember
  • Sanddornbeere: 450 mg Vit C auf 100 g
    Roh kaum genießbar, daher ideal rund ums Jahr als Saft
  • Hagebutte: 1250 mg Vitamin C
    Rund ums Jahr als Tee genießbar

Das könnte dich auch interessieren:
Mein Erfahrungsbericht der 40-Tage-Challenge
Heimisches Superfood

Zucker – du süße, weiße, unschuldige, zerstörende Versuchung

So, ich muss es jetzt tun. Euch die Wahrheit über Zucker sagen. Aus aktuellem Anlass, denn hat jemand gestern die Haribo-Check-Reportage auf ARD gesehen? Die Produktion, Vermarktung und der Konsum der süßen, weichen Dinger wurde hier mal auf Herz und Nieren unter die Lupe genommen. Testurteil: Gar nicht gut! Auf die erschütterlichen Zustände in der Massentierhaltung und den prekären Arbeitsbedingungen in Brasilien möchte ich hier gar nicht eingehen, denn was mich auch schockiert ist die unglaubliche Menge an Zucker in diesen kleinen, weichen, köstlichen Bärlis – und noch viel mehr, der sorgenfreie Umgang damit.

In der Reportage wurden Eltern ein Tablett mit unterschiedlichen Sorten Süßigkeiten gezeigt: Milchschnitte, sämtliche weitere schokoladige Köstlichkeiten und auch Haribos. „Welche Schüssel dürfte Ihr Kind komplett leer essen?“ lautete die Frage und alle befragten Eltern sagten „die Gummibärchen.“ Super Vermarktungstrick, oder? Die kleinen niedlichen Bärchen blicken so unschuldig drein, dass man sie einfach nur knuddeln und aufessen möchte. Die böse böse Schokolade hingegen wurde verteufelt als gäb’s kein Morgen mehr. Dabei hat allein die Milchschnitte 16,5 % weniger Zucker als das Weingummi.
Ich bin echt ein wenig erschrocken, wie sehr wir uns alle von augenscheinlichen Vermartungsstrategien lumpen lassen.

Ich bekenne mich selbst dazu, ich bin ja nicht besser. Auch ich hätte vermutlich bei der Befragung auf die Haribos gezeigt, hätte sie am ungefährlichsten eingestuft. Und auch ich lasse mir im Supermarkt vom Verpackungsdesign die Entscheidung abnehmen. „Das sieht schön aus, das nehm ich.“

Wir sind alle nur Menschen. Wir haben alle die selbe Psychologie. Das weiß die Werbung und deswegen funktioniert sie. Aber der Bericht hat mir wieder mal klar vor Augen geführt, wie gefährlich das eigentlich ist. Zucker ist Gift für die Zellen, für den Körper, für die Zähne, für die Gesundheit. Das ist mittlerweile kein Geheimnis mehr und immer mehr Medien machen darauf aufmerksam.

Jetzt höre ich schon wieder alle aufschreien: Mein Gott, das haben wir alle als Kinder schon gegessen, hat es uns geschadet? Äääähm, weiß ich nicht, überleg mal selbst: Sind deine Zähne alle gesund? Wie sieht deine Ernährungsweise aus? Kannst du gut auf Zucker verzichten? Schmecken dir auch Mahlzeiten, in denen kein Industriezucker enthalten ist? Fühlst du dich fit? Bist du oft krank, müde, abgeschlagen, schlecht gelaunt, motivationslos? Ich möchte hier wirklich nicht den Moralapostel spielen. Ich selbst nasche auch. Und auch meinen Kinder verbiete ich es nicht. Aber man sollte sich einfach bewusst machen:

Zucker schadet kurz nach seinem Konsum selbstverständlich niemanden. Aber es hat eine sehr bedrohliche Langzeitauswirkung für dich und deine Gesundheit. Hier mal einige gesundheitliche Einschränkungen die eine Folge von Zuckerkonsum sein können:

  • Antrieblosigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Haarausfall
  • Verstopfung
  • Hautkrankheiten
  • Konzentrationsschwieirigkeiten
  • Diabetes

Die Liste geht noch weiter. Findest du dich darin wieder? Hinterfrage mal deinen Zuckerkonsum. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) reichen 6 TL am Tag aus. Reicht dir das auch? Versuch es mal! Wirst du schnell gereizt ohne Zucker oder fahrig? Dann ist dein normaler Zuckerkonsum zu hoch. Halte das mal 4 Wochen durch. Fühlst du dich besser? Wunderbar. Behalte es bei! Deine Geschmacksnerven werden nach und nach wieder für natürliche Süße sensibilisiert und schon bald schmeckt dir auch wieder ungesüßtes Essen. Und Zuckernaschereien werden zur Ausnahme.

In diesem Sinne: Bleibt bitte alle gesund.

Das könnte dich auch interessieren:
Warum ich meine Vitamine aus Kapseln beziehe
Powerfood – Zuckerfrei, Glutenfrei, Laktosefrei
Meine 40-Tage-Challenge