Warum es hilft, beim Sport zu lächeln

OSC-10-Minuten-Workout
Don’t forget to smile 🙂

Ihr kennt das oder? Egal ob im Fitness-Studio oder in einem YouTube-Fitness-Video, ständig sagen die Fitness-Menschen einem, dass man Lächeln soll. Gut, im Studio kann ich es ja noch verstehen. Ich hätte auch keine Lust wenn ich da vorne stehe und einen Kurs gebe dann ständig in verbissene, angestrengte Gesichter zu blicken während ich mich abmühe alles mit guter Laune und Leichtigkeit rüber zu bringen.
Aber wieso machen die das auch in Videos? Die man sich Zuhause ansieht, meist ganz allein?

Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Eines vorweg: Ja, es macht automatisch mehr Spaß, wenn man einfach zwischen durch auch mal lächelt, logisch. Eine wissenschaftliche Studie konnte sogar belegen, selbst wenn man das Lächeln erzwingt (z.B. in dem man einen Kugelschreiber quer zwischen die Zähne legt, so dass die Gesichtsmuskeln aktiviert werden, die es für ein Lächeln benötigt), hellt dies die Stimmung auf. Probiert’s mal aus. 😉

Aber ich konnte noch ein anderes Phänomen feststellen.

Vorab eine kleine Anekdote von mir. Vor langer langer Zeit habe ich mal die David-Kirsch-Diät probiert. Der Urlaub stand vor der Tür und ich musste dringend noch in 2 Wochen 10 kg abnehmen, das Übliche eben. Das Programm ist denkbar schlüssig: Man verzichtet auf Kohlenhydrate, isst alle 3 Stunden eine Eiweiß-Mahlzeit (natürlich super fettarm und kalorienreduziert) und gibt dem Körper jeden Tag 1 Stunde (!!!) Sport. Klang gelingsicher, einfachste Biologie, wenig essen, viel Sport, Gewichtsreduktion. Ich war Feuer und Flamme.
Und habe das durchgezogen. Zwei Wochen lang. Jeden Tag hüpfte ich eine Stunde lang auf einem Stepp-Brett auf und ab und machte dazu eine Einlage Stepp-Aerobic. Jeden Abend kochte ich für den nächsten Tag 5 kleine eiweißhaltige Gerichte, habe diese teilweise im Zug auf den Hin-oder Rückweg zur Uni aus der Tupperdose gelöffelt. Ich war wirklich eisern. Und sehr sehr konsequent. Und dann passierte es: Nämlich rein gar nix. Nichts! Wie konnte das sein? Das ist doch ein einfaches Mathebeispiel, der Körper bekommt fast nichts aber verbrennt irrsinnig viel, wieso habe ich nicht abgenommen? Ganz einfach: Was meint ihr, unter was für einen Stress ich stand? Ständig das ganze Gekoche, dieses gezwungene, verbissene auf und ab auf dem Stepp-Brett… Also jeden Tag eine Stunde war für mich echt eine Qual, ich musste mich soooo zwingen. Ich hatte dabei keinen Spaß. Alles drehte sich in meinem Kopf nur um diese Diät und der Hoffnung am Ende endlich wieder etwas schmaler zu sein, schick für den Strand. Wie die Geschichte ausging muss ich euch nicht sagen. Ich musste einen Tag vor Abflug nochmal los und einen neuen Bikini kaufen. Eine Nummer größer. Heul…

Verbissenheit und Anstrengung führt zu Stress. Cortisol wird ausgeschüttet. Und – surprise surprise – Cortisol hemmt die Fettverbrennung. Es entsteht eine Abnehmblockade. Ich glaube, das hat jeder schon mal erlebt, der ganz ganz verbissen versucht hat eine Diät durchzuziehen. Am Ende bleibt nichts als Frust und Wut auf die Diätmacher und auf alle anderen Menschen, die damit Erfolg hatten.

Ganz kleiner Tipp: Einfach mal beim Sport ein bisschen Lächeln. Das hebt deine Stimmung, die Cortisolausschüttung wird gehemmt, der Sport macht wenigstens ein kleines bisschen Spaß und dein Körper ist gern bereit unter diesen Voraussetzungen ein wenig was von seinen Reserven abzugeben.

Die Biologie des Menschen funktioniert auch bei dem Programm One Simple Change. Warum hier nicht der Cortisol-Effekt auftritt? Weil du mich als deinen Mentor hast 🙂 Und wenn du das nächste Mal schlecht gelaunt beim Workout bist und eigentlich gar keine Lust mehr hast, dann denke an mein verbissenes, puterrotes Gesicht auf dem Stepp-Brett und schon musst du grinsen. Gern geschehen!

Wenn du herausfinden willst, ob One simple Change auch was für dich ist, dann lies dir hier meinen Erfahrungsbericht durch.

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